Verkehr durch die Straße von Hormuz erholt sich nach Angriff, aber Vorsicht bleibt vorherrschend
Der maritime Verkehr durch die Straße von Hormuz zeigt in der vergangenen Woche Anzeichen einer Erholung, jedoch bleiben Schiffseigner äußerst vorsichtig bei der Durchfahrt durch diese strategische Engstelle, insbesondere nach dem Angriff vom Donnerstag im Golf von Oman, der ein Schiff ins Visier nahm, das gerade diesen strategischen Engstelle passiert hatte.
Aktuelle Verkehrslage
Laut von Bloomberg überwachten Schiffsverkehrsdaten verließen am Freitagmorgen Ortszeit zwei Rohöltanker die Straße von Hormuz, während vier leere Supertanker in die Nähe der Küste Omans fuhren.
Trotz beobachteter Verkehrstätigkeit am Freitag hat der Angriff auf das Containerschiff Ever Lovely einige Schiffseigner veranlasst, sich zurückzuziehen und auf weitere Informationen über die Sicherheit bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz zu warten.
Reaktion der Schifffahrtsbranche
Laut einigen Schiffseignern, die Bloomberg mitteilten, haben sich einige Reedereien und Kapitäne nach dem Angriff zurückgezogen. Mindestens eine in Asien ansässige Reederei hat ihre früheren Pläne umgekehrt und es ihren Schiffen erlaubt, durch die Straße von Hormuz zu fahren, und forderte das Personal, an Ort und Stelle zu bleiben, wie eine an Bloomberg News gesichtete Mitteilung zeigte.
Diese Vorsicht spiegelt die tiefen Bedenken der Schifffahrtsbranche über die Sicherheit in dieser strategischen Region wider, durch die etwa ein Drittel des globalen Öls transportiert wird.
Reaktion der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO)
In diesem Zusammenhang hat die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) der Vereinten Nationen die Evakuierung von Schiffen aus dem Persischen Golf nach dem Angriff ausgesetzt. Das angegriffene Schiff befand sich nicht im Rahmen der Evakuierungsaktion der IMO.
"Um einen koordinierten und sicheren Ansatz für die Seefahrt zu gewährleisten, wird der Evakuierungsplan ausgesetzt, bis weitere Klarheit geschaffen wird", sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez am Donnerstag.
Auswirkungen auf den Ölmarkt
Trotz des Angriffs wurde der Verkehr nicht vollständig eingestellt, und Millionen von Barrel Öl sind in der vergangenen Woche durch die Straße von Hormuz geflossen, was auf dem Markt Hoffnung weckt, dass die schlimmsten Versorgungsunterbrechungen vorüber sind.
Am Freitagmorgen tendierten die Ölpreise zu einer wöchentlichen Senkung, als der Handel vorsichtig wieder aufgenommen wurde.
| Zeitpunkt | Anzahl der Schiffe durch die Straße von Hormuz | Reaktion des Marktes |
|---|---|---|
| Vor dem Angriff | Normaler Betrieb (~20 Schiffe/Tag) | Stabile Ölpreise |
| Kurz nach dem Angriff | Deutlicher Rückgang | Ölpreise sprunghaft angestiegen |
| Aktuell | Teilweise Erholung (~10-12 Schiffe/Tag) | Leichte Senkung der Ölpreise |
Komplexe Situation mit Erklärungen des Iran
In diesem Zusammenhang gab die Islamische Revolutionsgarde Irans (IRGC) am Donnerstag eine Erklärung auf Telegram heraus, in der es hieß, Schiffe im südlichen Korridor seien angewiesen worden, umzukehren. Das Schifffahrtsnachrichtendienstunternehmen Windward identifizierte fünf Schiffe, die ein Verhalten zeigten, das mit der iranischen Erklärung übereinstimmte.
Die Komplexität der maritimen Lage in der Straße von Hormuz bleibt ein großes Anliegen für die globale Energiebranche, da jede Unterbrechung des Öltransports durch diese Region zu erheblichen Preis Schwankungen führen kann.
Krise in der Straße von Hormuz entwickelt sich weiter mit unvorhersehbaren Entwicklungen, und Schiffseigner, Investoren und Regulierungsbehörden müssen die Situation genau im Auge behalten, um angemessene Entscheidungen in einem Kontext zu treffen, in dem die maritime Sicherheit in der Region zunehmend instabil wird.
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