Mỹ cực thiếu đường dây điện cao thế: Nhu cầu 5,000 dặm/năm nhưng chỉ xây được 392

Das Stromnetz in den USA: Ein kritischer Mangel an Hochspannungsleitungen

Die amerikanische Infrastruktur steht vor einer drastischen Herausforderung: Während der Bedarf an Hochspannungsleitungen stetig wächst, sinkt die tatsächlich realisierte Installation. Dieser unüberbrückbare Lückezwischen der Anforderungen und der Realität stellt eine ernste Bedrohung für die Zuverlässigkeit des nationalen Stromnetzes dar.



Wie ein altes jiddisches Sprichwort besagt: "Man hört das schon so lange, warum hört man nicht einfach auf?" Doch angesichts der neuesten Zahlen und der fortgesetzten Bemühungen der politischen Entscheidungsträger, Lösungen für die Probleme im Energiemarkt zu finden, kann man sich dieser Frage nicht entziehen.



Aktuelle Lage des Stromnetzes

Leitungen mit einer Spannung unter 345 Kilovolt (kV) dienen hauptsächlich der lokalen Verteilung von Strom. Fachleute im Bereich der Energieübertragung sind sich einig, dass jährlich etwa 5.000 Meilen an Hochspannungsleitungen neu gebaut werden müssen, um den steigenden Bedarf zu decken.



Während im Jahr 2013 noch fast 4.000 Meilen an Leitungen hinzugefügt wurden, sank diese Zahl im Jahr 2025 auf nur noch 402 Meilen. Dieser dramatische Rücktritt erfolgt zu einer Zeit, in der der Energiebedarf durch künstliche Intelligenz, datenintensive Anwendungen und andere technologische Fortschritte rapide ansteigt.



Die Herausforderungen durch Datenzentren

Die explosionsartige Zunahme von Datenzentren in den USA stellt das Stromnetz vor besondere Herausforderungen. Viele dieser Zentren planen den Bau eigener Kraftwerke in unmittelbarer Nähe, um ihren Energiebedarf zu decken. Doch diese Lösung ist trügerisch.



Elektrizität fließt nicht direkt vom Kraftwerk (Punkt A) zum Datenzentrum (Punkt B). Stattdessen wird sie in das Stromnetz eingespeist, verteilt sich und sucht sich den Weg des geringsten Widerstands. Das Stromnetz verhält sich eher wie ein Badewasser als wie eine Pipeline.



Selbst wenn ein Datenzentrum ein eigenes Kraftwerk direkt nebenan betreibt, benötigt es dennoch zusätzliche Übertragungskapazitäten, um eine stabile Versorgung sicherzustellen. Ohne diese Erweiterungen droht eine Überlastung des Netzes und eine Verringerung der Zuverlässigkeit der Stromversorgung.



Notwendige Lösungen und politische Rahmenbedingungen

Das Problem der Netzinfrastruktur besteht seit über zwei Jahrzehnten. Bauunternehmen klagen über Schwierigkeiten bei der Standortwahl, bei der Genehmigung und beim Bau von Leitungen. Diese Probleme scheinen entweder unlösbar oder erfordern eine neue Generation von Bauunternehmen mit stärkerem Engagement.



Regulierungsbehörden haben versucht, durch überhöhere Gewinnmargen Anreize für Investitionen zu schaffen, während Marktorganisationen Systeme zur Preisgestaltung etabliert haben, die eigentlich Signale für notwendige Investitionen senden sollten. Doch die Realität zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen.



Zahlen im Vergleich: Benötigt vs. Realisiert

Die folgende Tabelle veranschaulicht den alarmierenden Unterschied zwischen dem benötigten und dem tatsächlich realisierten Ausbau der Hochspannungsleitungen:



JahrBenötigte Ausbauleistung (Meilen)Realisierter Ausbau (Meilen)Defizit (Meilen)
20135.0004.0001.000
20205.0001.2003.800
20255.0004024.598

Ein weiterer Vergleich zeigt die Entwicklung des Ausbaus über die Jahre:



JahrzehntDurchschnittlicher jährlicher Ausbau (Meilen)Prozentuale Abweichung vom Bedarf
2010-20192.800-44%
2020-20251.100-78%

Fazit

Es ist unumgänglich: Wir können nicht einfach Datenzentren und Kraftwerke überall im Land errichten und sie mit dem Stromnetz verbinden, ohne das Netz selbst auszubauen. Derzeit geschieht dies nicht in ausreichendem Maße.



Warum sollte man Zeit und Ressourcen in Projekte investieren, die ohne die notwendigen Übertragungsleitungen wirkungslos bleiben? Die Lösung liegt entweder in einer drastischen Beschleunigung des Netzausbaus oder in einer grundlegenden Neuausrichtung unserer Energiestrategie hin zu dezentralen Systemen, die weniger vom nationalen Netz abhängig sind.



Die Frage ist, ob diese einfache Erkenntnis von den heutigen Energiepolitikern verstanden und umgesetzt wird.



— Leonard Hyman und William Tilles für Oilprice.com



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